Samstag, 10. Dezember 2011

Let's forget about it tonight

Wir klingeln an seiner Haustür. Seine Mutter öffnet uns und bittet uns gleich herein. Fynn sitzt mit seinen Eltern, Großeltern und Geschwistern am Tisch. Cassie und ich begrüßen sie alle und umarmen Fynn, denn er hat Geburtstag. Wir sitzen rund eineinhalb Stunden zusammen, unterhalten uns und lachen. Seine Familie ist sehr freundlich. Eigentlich hätte es mir nichts ausgemacht, noch länger zu bleiben, aber ich musste nachhause. (Denn an dem Tag fand die Schulparty statt.. Donnerstags.) Ich verabschiede mich also und laufe aus dem Haus.
Zuhause angekommen stürme ich in mein Zimmer. Ich habe nicht genug Zeit um meinen PC zu starten, um dort Musik zu hören, also schalte ich einfach meinen MP3-Player an, der auch einen Lautsprecher hat. Während ich mir Locken mache, singe ich leise zu Linkin Park. Auf einmal reißt jemand die Tür auf. Mein Bruder. "Mach sofort die Musik leiser!", schreit er mich an und ich drehe meinen Kopf wieder Richtung Spiegel. "Mach du deine doch lauter.", antworte ich ihm, meine Stimme bleibt jedoch normal. Im Gegensatz zu seiner. "Sofort hab ich gesagt!" Als ich nicht reagiere, reißt er den MP3-Player vom Tisch und versucht leiser zu machen. Er schafft es jedoch nicht und verlässt mein Zimmer. Ich laufe ihm hinterher und sehe, wie er das Teil in das Schlafzimmer meiner Eltern schmeißt und es dort krachend auf den Boden knallt. "Sag mal, du spinnst doch!", kreische ich ihn an und hole den Player wieder. Er stellt sich vor der Tür groß auf und sagt mir nochmal mit einem sehr aggressivem Ton "Mach verdammt nochmal leiser!" Ich will ihn wegdrücken. "Geh weg..", murmle ich. Einen Augenblick später spüre ich seine Hand an meinem Hals. Er drückt zu und ich atme geschockt auf. "Mach den Scheiß aus!" Ich kämpfe mit den Tränen, drücke seine Hand und schließlich auch ihn zur Seite und verstecke mich in meinem Zimmer. Ich sitze auf dem Boden. In zehn Minuten kommt meine Freundin. Ich will weinen, ich will schneiden. Ich will meine Ruhe. Ich will das mein Bruder verschwindet.

Mit der passenden Maske gerüstet, treffen meine Freundin und ich auf Klassenkameraden, die mit Vodka in den Bechern im Hauptbahnhof auf uns warten. Nach Vodka, Sekt und Sangria sind wir alle angetrunken und fahren mit dem Bus in die Innenstadt, wo wir auf immer mehr Mitschüler treffen. Nachdem wir noch bei Megges waren, machen wir uns auf den Weg in den Club. Wir tanzen, haben Spaß und die Auseinandersetzung mit meinem Bruder ist vergessen. Um zwei müssen wir leider schon abhauen, weil meine Aufsicht nachhause will. Also spazieren wir bis um vier durch die Stadt, essen Döner oder gröllen irgendwelche Lieder. Meine Freundin und ich legen uns irgendwann in eine Sparkasse und pennen ein. Gegen sieben wachen wir auf, machen uns auf den kurzen Weg zur Schule und verpennen so ziemlich den ganzen Unterricht.

Dienstag, 6. Dezember 2011

But I know this crush ain't going away.


Während ich hier sitze, eigentlich für die Schule lernen, mein Zimmer und die Küche aufräumen sollte, höre ich Musik, sehe wie Mael online ist und ich beim Anblick seines Fotos lächle. Es sind schon wieder viel zu viele Tage vergangen, an denen ich ihn nicht gesehen habe und ich hab das Gefühl, das wird sich so schnell nicht ändern. Ich vermisse diesen Kerl so schrecklich, noch nie erging es mir so. Fast jeden Tag tippe ich eine SMS und mein Finger liegt auf der Taste "Senden", doch aus irgendeinem Grund trau ich mich nicht, sie abzuschicken. Vielleicht will ich ihn nicht nerven, vielleicht hab ich Angst vor einer komischen Antwort, ich weiß es nicht. Manchmal kommen mir wieder sämtliche Worte in den Sinn, die er mir gegenüber verloren. Oft waren es mehr oder weniger Komplimente, aber da war er meist betrunken. Aber sagt man nicht immer die Wahrheit, wenn man betrunken ist?
Jeden Tag darf ich mir von Kaya anhören, dass ichs ihm endlich sagen soll und Madeleine meinte das auch mal. Aber das sagt man so einfach! Ich kann mich doch schlecht vor seine Haustür stellen und mal eben "Hey, ja, ich hab mich in dich verliebt!" sagen, mich verabschieden und gehen. Ich weiß einfach nicht, wie ich das Ganze anstellen soll.. ob überhaupt, denn es könnte genauso gut alles zerstören, was wir haben. Es erschwert die Freundschaft zwischen uns allen und das will ich auf keinen Fall.. 


Samstag, 3. Dezember 2011

RIP Nala

Ich sehe in euren Käfig. Ich will euch guten Morgen sagen. Miyu sieht mich an während sie genüsslich an ihrem Gemüse knabbert. Doch Nala liegt zusammengerollt da. Sie rührt sich nicht. Ich stupse sie an. Sie rührt sich nicht.
Ich bekomme Panik. Ich stupse sie nochmal an, rüttel sie ein klein wenig. Es kommt keine Reaktion. Ich beginne zu weinen. Nein, nein, nein. Bitte nicht. Miyu stupst das braune Mäuschen an, doch sie reagiert einfach nicht. Sofort nehme ich Miyu aus dem Käfig und bedecke Nalas Körper mit etwas Heu. Nicht zuviel, denn vielleicht schläft sie nur
zu fest. Doch eigentlich weiß ich: Sie ist tot.

Nala - ich liebe dich ♥

DankeDankeDanke!

Also.. wow! Ich habe mittlerweile 50 Leser. Ich bin euch so dankbar. Jedem einzelnen. Ihr seit der Wahnsinn! ♥

Als "special" sozusagen - ein Foto von mir.


Ich hab jetzt außerdem wieder Formspring. Ganz unten findet ihr den Link. Ich freue mich über Fragen und beantworte sie gerne.