Samstag, 29. Oktober 2011

Blogaward!

Ich hab einen Blogaward bekommen.. wow! Danke sam, ich freu mich riesig! ♥

Sieben Fakten über mich:
1) Ich fühle mich oftmals allein und unverstanden. Allerdings mag ich es auch nicht, wenn ich zuviele Menschen um mich habe, vorallem wenn ich sie nicht kenne oder mich nicht mit ihnen versteh.
2) Meine Mum hat vor ungefähr eineinhalb Jahren meine Narben entdeckt. Allerdings habe ich ihr versichert, damit aufgehört zu haben. Es war eine Lüge.
3) Ich bin schon seit meiner Kindheit das bravste Kind in der Familie/Verwandtschaft. Und es kotzt mich an.
4) Ich bleibe am Wochenende lieber zuhause als auszugehen. Ein guter Film, ein spannendes Buch oder chatten mit Freunden ist mir da wirklich lieber, als laute Musik in der Disco, gespielte Freude und Besaufen.
5) Wenn ich achtzehn bin, will ich viele Tattoos haben. Meine Mum erlaubt es mir jetzt noch nicht.
6) Ich bin ein Freak, was Videospiele angeht. Ich zähle mehr als 50 Spiele und liebe es, mich hinzusetzen und in die Welt eines Games zu versinken.
7) Außer Liam, der wohl auch nicht wirklich zählt, hatte ich noch keinen festen Freund. Auch hatte ich noch nie einen richtigen Kuss.

Meine Blogawards gehen an Mary, Ann, Brooklynn, KaltesHerz und gena.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Ollé - Ollé

Aufgeregt steige ich die kleinen Betonstufen nach oben. Um mich herum tausende Menschen, die reden, lachen, gröllen. Ich suche nach unseren Plätzen und winke meine Eltern zu mir, als ich sie entdecke. Als wir sitzen, schweift mein Blick über die Tribünen. Fußball vereint soviele Menschen. Dreiundsechzigtausend Menschen. Die Fangesänge reißen mich mit und leise singe ich. Nervös fiebere ich dem Anstoß entgegen und es geht los.
Während dem Spiel, schaue ich ab und zu durch die Menschenmenge neben mir. Ich suche jemanden. Denn ich weiß, dass die Jungs auch hier sind. Es ist lächerlich, sie zu suchen. Bei der Masse an Besuchern. Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf und lasse auch keine Gelegenheit aus, nach bekannten Gesichtern zu suchen. Während des Spiels fallen viele Tore. Ich springe auf, klatsche in die Hände und freue mich wie verrückt. Fußball ist großartig! Die Menschen schreien im Chor, feuern ihre Lieblingsmannschaft an und ich bin einfach nur glücklich. Ich stelle mir vor, wie es wäre, mit den Jungs hier zu sein. Mit ihnen zu diskutieren, schreien, jubeln. Es wäre toll. Vielleicht bald.
Das Spiel ist zuende und meine Lieblingsmannschaft hat gewonnen. Mit einem strahlenden Gesicht verlasse ich mit meinen Eltern das Stadion und wir machen uns auf den Weg ins Parkhaus. Dort stehen wir geschlagene eineinhalb Stunden, weil nichts vorwärts geht. Viele Fans schreien über den Parkplatz und feiern. Ich lache. Wie gerne ich jetzt mitmachen würde! Irgendwann schlafe ich ein und bekomme nichts mehr mit. Nach drei Stunden weckt mich meine Mum. Wir sind zuhause. Immer noch glücklich, aber auch müde, taumel ich in mein Zimmer und lege mich zufrieden in mein Bett.
Meine Gedanken drehen sich noch eine Zeitlang um das Spiel. Um Mael und die anderen. Aber auch daran, das ich an diesem Tag nichts gegessen habe.



Heute war der Tag essentechnisch nicht schlecht. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, wieder nichts zu essen. Aber als es Abend wurde, brauchte ich doch was zwischen den Zähnen. Drei Toasts, ein Stückchen Schokolade und fünf Chips. Nicht viel, aber zuviel ungesundes Zeug. Hab auch erst knapp zwei Kilo verloren. Morgen versuche ich einfach mal die Cornflakes-Diät. Ich werde dann eine Kleinigkeit dazu schreiben, wie es mir erging. Eigentlich ist für morgen Ausgehen geplant, aber ich werde einfach keinen Alkohol trinken. Das geht schon. Irgenwie.
Gute Nacht, küsschen.

Cornflakes?

Kennt ihr die Cornflakes-Diät? Ist sie gut? Darf man dabei auch diese Zimtcornflakes essen oder diese Fruit-Rings oder nur normale, trockene Cornflakes?
Antworten wären lieb.

Montag, 24. Oktober 2011

Es geht bergab!

Zurzeit läuft einfach alles schief, was schief laufen kann.
Heute wollte ich mit meinem Lehrer diskutieren. Eigentlich war es eher ein Hinweis von meiner Seite aus, den er gleich viel zu ernst genommen hat. Ich hab geantwortet und so ging es hin und her, bis er irgendwann >Ende< sagte und das Thema wechselte. Ich hasse es, wenn jemand so Diskussionen beendet. Nur weil er mein Lehrer ist, braucht er nicht zu glauben, er wäre irgendwie schlauer oder was weiß ich. Diskussionen werden normal zuende geführt. Und nicht so! Notenmäßig sieht es auch nicht sehr prächtig aus, was mich mehr als nervt. Ich hab nicht immer gelernt, geb ich zu, aber meine Noten sind trotzdem viel zu schlecht.. Eine Drei hätte da schon mal drin sein können.
Gestern habe ich den ganzen Tag über nichts gegessen. Ich war seit langem wieder stolz auf mich - bis die Nacht kam. Um Mitternacht bin ich aufgesprungen, in die Küche gerannt und hab gefressen. Die Waage hat es mir größtenteils verziehen. Doch ich bin wütend auf mich, da die Zahlen sehr viel niedriger gewesen wären, wenn ich stark geblieben wäre. Heute war die Knastdiät angesagt, die ich bis Nachmittag auch durchgehalten habe. Beim Geburtstag meiner Tante hab ich natürlich alles über'n Haufen geworfen und Kuchen gefressen bis zum geht nicht mehr. Zudem hatten wir ein ziemlich.. dummes Gespräch.
>Wann erfahren wir von dir eigentlich mal was? Wann bringst du einen mit heim?< Mit gehobenen Augenbrauen sehe ich meine Oma und Tante an. Als würde es euch was angehen! >Ach, du wartest bestimmt, bis der Richtige kommt, was?<, lacht meine Tante und ich schüttle den Kopf. >Vielleicht wisst ihr nur nichts. Ich erzähle doch nicht jedem was in meinem Liebesleben so vor sich geht.< Meine Stimme klingt kühl und ich bin genervt. Ich mag meine Verwandten in dieser Hinsicht nicht. Sie sind aufdringlich, neugierig und halten sich für allwissend. Seid ruhig, denn im Grunde interessiert ihr euch einen Dreck um mich.

Ich zähle die Tage bis Sonntag. Sonntag sehe ich Mael wieder. Vielleicht nur von der Ferne, vielleicht sprechen wir kein Wort miteinander. Aber ich werde ihn sehen. Es lindert den Schmerz, schafft ihn aber nicht beiseite. Ich muss meinen Mut wieder zusammen nehmen. Ich weiß nicht, warum mir das so schwer fällt. Vor nicht allzu langer Zeit haben wir öfter miteinander geredet. Jetzt stehe ich ihm gegenüber und bekomme kein Wort heraus. Nicht mal ein Lächeln bekomme ich zustande. Sonntag wird sich das ändern. Wenn ich die Möglichkeit habe, mit ihm zu reden, werde ich es tun. Vielleicht werde ich ihn auch nur anlächeln. Aber richtig. So wie damals!